Zeigen Sie PraktikantInnen, was beim Wickeln wirklich zählt
Wickeln gehört zum Kita-Alltag. Dabei geht es jedoch um weit mehr als einen sicheren Ablauf und die Einhaltung hygienischer Standards. PraktikantInnen müssen verstehen, dass sie ein Kind in einer sehr persönlichen und körpernahen Situation begleiten. Ruhe, Zeit, Schutz der Intimsphäre, eine verlässliche Beziehung und das Wahrnehmen kindlicher Signale gehören deshalb ebenso dazu. Bevor PraktikantInnen selbst wickeln, sollten Sie als Praxisanleitung genau diese Aspekte mit ihnen besprechen und im Alltag gemeinsam beobachten. Entscheidend ist nicht, ab welcher Praktikumswoche gewickelt werden darf, sondern ob PraktikantInnen die Situation fachlich einschätzen und kindorientiert gestalten können.
Inessa Reinfeld
22.09.2026 ·
7 Min Lesezeit
KLÄREN SIE ZUERST DIE BEDINGUNGEN
Legen Sie nicht pauschal fest, dass PraktikantInnen ab einer bestimmten Woche wickeln dürfen. Prüfen Sie zunächst, welche Regelungen in Ihrer Einrichtung und im Kinderschutzkonzept gelten und welche Aufgaben und Ziele im jeweiligen Praktikum vorgesehen sind.
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