Was Bindungswissen in der Erziehungspartnerschaft leisten darf und was nicht
Im Kita-Alltag erleben Sie Kinder täglich nah: beim Bringen, Abholen, Trösten, Spielen, Warten, Weinen, Ablösen und Wiedererleben. Sie sehen Interaktionen zwischen Kindern und Eltern, die Sie berühren oder irritieren können. Wahrscheinlich werden Sie alle Bindungstypen in Ihrer Kita vertreten haben. Doch selbst wenn Sie Verhaltensmuster, die an unsichere Bindung erinnern, klar benennen können: Die Forschung ist eindeutig darin, dass Bindungsdiagnosen nicht in den Aufgabenbereich der Kita gehören. Dieser Artikel zeigt Ihnen, was Sie aus bindungssensiblen Beobachtungen ableiten können und was nicht und wie Sie trotzdem Eltern professionell, feinfühlig und wirksam begleiten können.
Nadine Sandeck
16.04.2026 ·
2 Min Lesezeit
Wie Sie Bindungswissen richtig nutzen
Die Bindungstypen (sicher, unsicher-vermeidend, unsicher-ambivalent, desorientiert) werden in der Forschung ausschließlich durch standardisierte Verfahren wie die Strange Situation oder komplexe Interviewverfahren erfasst. Sie sind nicht durch Alltagsbeobachtung diagnostizierbar, weder in der Kita noch durch frei interpretierte Verhaltensweisen.
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