Auf Seite 4 ging es um den Barfußpfad mit Eltern. Lesen Sie hier, wie Sie daraus im Alltag ein Barfußlabyrinth entwickeln und den Weg für Wahrnehmung, Bewegung und Orientierung pädagogisch nutzen.
Ein Barfußpfad ist schnell gebaut und spricht Kinder unmittelbar an. Im Alltag zeigt sich jedoch oft: Viele Kinder laufen einmal hindurch und wenden sich dann wieder etwas anderem zu. Genau hier können Sie ansetzen. Wenn Sie den Weg weiterführen und bewusster strukturieren, entsteht daraus ein Barfußlabyrinth.
Geben Sie dem Weg eine klare Richtung
Anders als ein offener Parcours lädt ein Barfußlabyrinth nicht nur zum Ausprobieren einzelner Materialien ein. Es führt die Kinder auf einem klaren Weg. Das verlangsamt die Bewegung und lenkt die Aufmerksamkeit stärker auf das, was sie unter ihren Füßen spüren. Schon wenige Bögen oder Wendungen reichen aus, damit Kinder dem Verlauf bewusst folgen. Markieren Sie Anfang und Ende deutlich, z. B. mit 2 Reifen, Steinen oder kleinen Holzschildern.
Sie haben noch keinen Zugang, aber möchten den gesamten Inhalt lesen?
| Testen Sie jetzt „Kinder unter drei“ und seien Sie immer topaktuell über die neuesten pädagogischen Erkenntnisse der Kleinstkind-Entwicklung informiert. Die dazugehörigen Arbeitshilfen unterstützen Sie maximal dabei, Kleinstkinder zu starken Persönlichkeiten zu entwickeln. | ![]() |
