Smartphones machen es leicht, Gespräche heimlich aufzuzeichnen. Manche Eltern greifen in Konfliktsituationen zu diesem Mittel, um Druck auszuüben oder vermeintliche Beweise zu sammeln.
Vielleicht haben Sie es selbst schon erlebt: Ein Elternteil zieht im Gespräch plötzlich das Handy hervor oder meint, er habe das letzte Gespräch mit Ihnen oder einer Kollegin aufgenommen und werde damit zur Leitung, zum Träger oder zum Jugendamt gehen. Das bringt Sie natürlich in eine schwierige Situation, auch wenn die Sache rechtlich klar ist: Mitschnitte von Gesprächen ohne Ihr Einverständnis sind kein Kavaliersdelikt, sondern ein Rechtsverstoß. Sie verletzen Persönlichkeitsrechte und sind ein massiver Vertrauensbruch.
Heimliche Mitschnitte sind ein massiver Vertrauensbruch
Gerade in der Arbeit mit Kleinstkindern ist Vertrauen aber die Grundlage für eine gelingende Erziehungspartnerschaft. Eltern müssen sicher sein, dass Sie ihr Kind verantwortungsvoll begleiten, und Sie brauchen die Gewissheit, dass Eltern respektvoll mit Ihnen umgehen. Wenn heimlich Aufnahmen entstehen und ggf. noch mit deren Verwendung gegen Sie gedroht wird, ist dieses Verhältnis gestört.
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