Vorurteile als unterschätztes Teamthema
Vorurteile treten im pädagogischen Alltag selten als offene Ablehnung auf. Sie zeigen sich subtil: in Zuschreibungen, in vorschnellen Einschätzungen, in unausgesprochenen Erwartungen. Oft wirken sie rational, fachlich begründet oder „praktisch“. Gerade deshalb werden sie im Teamalltag häufig nicht hinterfragt. Dabei sind Vorurteile keine Frage mangelnder Professionalität. Sie entstehen dort, wo Unsicherheit auftritt, wo Wissen lückenhaft ist oder wo gesellschaftliche Normen unbewusst mitwirken. Themen, die Irritation auslösen oder nicht eindeutig einzuordnen sind, verstärken diese Prozesse. Das Thema „Intergeschlechtlichkeit“ von Seite 4 ist hierfür ein besonders sensibles Beispiel.
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