Zusammenarbeit mit Eltern

Kindsein schützen bei familiärer Krankheit – wie Sie Young Carer fachlich einordnen und begleiten

Kinder, die regelmäßig Verantwortung für erkrankte Eltern oder nahe Angehörige übernehmen, bewegen sich früh in Rollen, die ihre Entwicklung prägen. Diese Kinder, auch „Young Carer“ genannt, sind im pädagogischen Alltag häufig schwer zu erkennen, da ihre Belastung selten offen sichtbar wird. Der Beitrag ordnet das Phänomen fachlich ein, beleuchtet entwicklungspsychologische Risiken und zeigt Ihnen, wie eine sensible, grenzwahrende Zusammenarbeit mit Eltern gelingen kann.

Nadine Sandeck

19.02.2026 · 2 Min Lesezeit

Young Carer: ein komplexes Belastungsphänomen

Der Begriff „Young Carer“ bezeichnet Kinder und Jugendliche, die über einen längeren Zeitraum hinweg regelmäßig Aufgaben übernehmen, die über altersangemessene Mithilfe hinausgehen. Diese Aufgaben entstehen meist im Zusammenhang mit chronischer körperlicher oder psychischer Erkrankung eines Elternteils, einer Behinderung oder einer Suchterkrankung innerhalb der Familie.

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