Suchtprävention ist ein wichtiges Gesundheitsthema. Dabei geht es nicht darum, MitarbeiterInnen unter Generalverdacht zu stellen, sondern aufmerksam, verantwortungsvoll und unterstützend hinzusehen. Sie als Leitung brauchen Sicherheit darin, Warnsignale wahrzunehmen, sensibel zu handeln und frühzeitig Unterstützung zu ermöglichen. Eine offene, wertschätzende Präventionskultur schützt MitarbeiterInnen und ist somit ein Baustein der Gesundheitsfürsorge in Ihrer Kita. Was Sie konkret dabei tun können, habe ich Ihnen hier zusammengestellt.
Praxisbeispiel
Vor einigen Jahren kam eine Leitung zu mir und äußerte einen Verdacht. Sie vermutete, dass eine Mitarbeiterin alkoholkrank sei. Sie konnte nichts beweisen, war sich aber recht sicher. In vielen Gesprächen wurde klar, dass auch andere MitarbeiterInnen diesen Verdacht hatten. Leider wurde alles viel zu spät angesprochen, sodass man sich letzten Endes unschön von der Mitarbeiterin trennen musste.
Warum Suchtprävention in Kitas wichtig ist
Das Beispiel macht deutlich: Suchterkrankungen können in jedem Team vorkommen. Es geht dabei immer um eine Erkrankung, die Hilfe benötigt, kein Wegsehen.
Häufig entwickeln sich problematische Verhaltensweisen schleichend und bleiben lange unbemerkt. Suchtprävention in Ihrer Kita bedeutet:
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