Die Konflikte der Kinder werden häufig körperlich ausgetragen. Es ist verbreitet, dass Fachkräfte sich von den Kindern eine Entschuldigung für das Gegenüber wünschen. Lesen Sie, warum das den Kindern selten hilft und wie Sie stattdessen in Konflikten reagieren können.
Sie erleben es täglich: Kleinkinder machen ihrer Unzufriedenheit gerne durch Hauen, Schubsen und Beißen Luft. Bei Konflikten mit den anderen Kindern wird z. B. das Spielzeug weggenommen und erkämpft. Die verletzten Kinder fangen häufig an zu weinen und sind untröstlich. Weil wir den Kindern jedoch beibringen wollen, dass so ein Verhalten nicht in Ordnung ist, erwarten wir nicht selten von den Kindern eine Entschuldigung für das Verhalten oder die Handlung.
Warum fordern wir „Entschuldigungen“ ein?
Das Entschuldigen ist zum Teil auf die vermeintlich höflichen Konventionen zurückzuführen, die wir alle kennen und die auch von uns Fachkräften erwartet werden. Ähnlich wie bei den Höflichkeiten „Bitte“ und „Danke“ wird eine Entschuldigung nach einem Konflikt erwartet. Wir als erwachsene Menschen empfinden Empathie für die anderen und es tut uns wirklich leid, wenn es anderen Menschen nicht gut geht und wir der Verursacher hierfür sind. Deswegen entschuldigen wir uns bei dem Gegenüber und wünschen uns, dass es demjenigen besser geht. Wir können dies jedoch auch abwandeln und unser Mitleid oder Bedauern verbal ausdrücken.
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