Zusammenarbeit mit Eltern

Diagnostische Fixierung von Eltern: Lenken Sie den Blick zurück auf das Kind

„Ich bin sicher, mein Kind hat ADHS.“ „Das muss Autismus sein.“ „Ohne Diagnose bekommt es doch keine Hilfe.“ Manche Eltern kommen mit einer sehr konkreten diagnostischen Vorstellung in die Kita und deuten nahezu jedes Verhalten ihres Kindes durch diese Brille. Für Sie als pädagogische Fachkraft entsteht daraus eine anspruchsvolle Situation: Sie sollen die Sorgen der Eltern ernst nehmen, dürfen aber weder diagnostizieren noch vorschnell eine Vermutung bestätigen. Gleichzeitig gilt es zu verhindern, dass das Kind zunehmend auf mögliche Defizite reduziert wird. Erfahren Sie hier, wie Sie diagnostischer Fixierung wertschätzend begegnen und den gemeinsamen Blick wieder auf das Kind richten.

Nadine Sandeck

22.10.2026 · 1 Min Lesezeit

Erkennen Sie die diagnostische Fixierung

Eltern dürfen und sollen Veränderungen oder Besonderheiten ihres Kindes ansprechen. Auch der Wunsch nach diagnostischer Abklärung kann absolut berechtigt sein. Problematisch wird es erst, wenn eine bestimmte Diagnose für die Eltern bereits als Erklärung feststeht, bevor eine fachliche Diagnostik erfolgt ist, und Beobachtungen zunehmend nur noch passend zu dieser Vermutung interpretiert werden.

Sie haben noch keinen Zugang, aber möchten den gesamten Beitrag lesen?

Testen Sie jetzt „Inklusion in der Kita“ und profitieren Sie von einer Vielzahl hilfreicher Arbeitshilfen, Beschäftigungsangebote und Schritt-für-Schritt-Anleitungen, um allen Kindern, auch mit den vorhandenen Ressourcen, wirklich gerecht zu werden.Inklusion in der Kita